Vitamin C Mangel verschärft Asthmaanfälle

Lexisnexis titelt am 21.7.2009: „Vitamine lindern Asthma“

Zwei neuere wissenschaftliche Untersuchungen haben offenbar ergeben, dass Asthmatiker, die labortechnisch nachweisbaren Mangel an Vitamin C, Vitamin A und Folsäure haben, häufiger schwere Asthmaanfälle erleiden als diejenigen Asthmatiker, bei denen diese Laborparameter im Normbereich liegen.

Es scheint eine Art Konsens unter online Journalisten zu geben, jede solche Meldung, die den erziehungsbedürftigen (Achtung Ironie!) Leser zu der (richtigen) Schlußfolgerung verleiten könnte, Vitamine einzunehmen sei gar keine so schlechte Idee, sofort auf die offiziell vorgegebene Spur zurück zu beordern.

Ergo lesen wir dort, dass Vitaminpräparate keineswegs erforderlich seien – oh nein – statt dessen sollten sich Asthmatiker ausgeglichen ernähren: Vitamin C aus Orangen, Paprika, Brokkoli oder Rosenkohl; Vitamin A aus Leber, Karotten und Grünkohl und Folsäure aus Bohnen, Nüssen und grünem Blattgemüse wie Spinat konsumieren.

Das ist sicher sehr schön und absolut empfehlenswert, wird jedoch in wenigen Fällen hinreichen, wirklich entscheidende Verbesserungen im Zustand von Asthmatikern zu erreichen.
Warum zieht man aus solch einem Forschungsergebnis nicht einen sehr naheliegenden Schluß?

Wahrscheinlich kann man den Zustand tausender Asthmatiker entscheidend verbessern, wenn man Ihnen ein sehr gutes Multivitamin-Präparat mit reichlich Vitamin C, A und Folsäure und anderen Vitalstoffen empfiehlt !?

Aber sicher – so weit muß ein skeptischer Forscher ja noch gar nicht gehen. Es wäre ja schon viel gewonnen, für die Betroffenen, wenn man sich wenigstens zu einer sauberen wissenschaftlichen Studie herabließe, um solch eine zunächst sicher unbelegte These zu testen.

Wer einmal Asthmatiker im Status asthmaticus nahe am Erstickungstod gesehen hat, fragt sich unwillkürlich, ob die Herren Forscher eigentlich meinen, bereits alles zu wissen. Sind die gegenwärtigen Standardmedikationen so großartig, dass es nicht nötig ist, neuen Hinweisen und Wegen nachzugehen?

Sicher nicht.
Vitamin C Hochdosisgaben und andere Vitalstoffanwendungen bleiben somit zunächst eine marginalisierte Insider-Methode. Die Universitäten werden ihrem Forschungsauftrag nicht gerecht, der im Dienste der Allgemeinheit stehen sollte. Man bevorzugt „gesponserte Forschungen“, die primär anderen Elementen nutzen.

Lassen Sie sich nicht von den Gebetsmühlen der gehirngewaschenen Journalie irreführen. Der Nutzen für die BETROFFENEN ist sicher nicht der primäre Fokus solcher Artikel.

Zusammenfassung:
Im Unterschied zum Autor des Artikels in lexisnexis.de komme ich zu der Schlußfolgerung, dass es für jeden Asthmatiker bis zum Beweis des Gegenteils empfehlenswert ist, erhebliche Mengen Vitamin C, auch Askorbinsäure genannt, täglich zu sich zu nehmen und zwar als Nahrungsergänzung, denn nur ein Träumer kann annehmen, dass die hierfür erforderlichen Mengen (mind. 4-8 Gramm Vitamin C täglich) via Paprika u.ä. zuführbar seien.
Angesichts der lebensgefährlichen Natur von Asthma wäre es unverantwortlich, mit einer solchen Empfehlung abzuwarten, bis sich deutsche Universitäten zu Forschungen aufraffen. Die Datenlage spricht bereits jetzt für die Empfehlung, Asthmatikern hohe Mengen an Vitamin C, sowie andere Vitamine zu verabreichen.

Quelle: Lexisnexis am 21.7.2009 „Vitamine lindern Asthma

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